Investitionen in die Sicherheit gesichert
Im Burgenland haben wir mit 326 Orts- und Stadtfeuerwehren und Betriebsfeuerwehren mit fast 16.500 Mitgliedern eine schlagkräftige Sicherheitsstruktur. „Die Wehren leisten im Ernstfall professionell Hilfe und daher wird laufend in die Infrastruktur und Ausstattung der Feuerwehren investiert“, sagt LHStv. Franz Steindl.
In der Regierungssitzung vor der Sommerpause wurde nun eine Reihe von Förderungen für die Wehren beschlossen – es handelt sich dabei um einen Betrag von insgesamt rund 1,8 Mio. Euro.
- Für den Ankauf von Rüstlösch- und Tanklöschfahrzeugen wurden 612.400 Euro aus Katastrophenfondsmitteln bewilligt. Das betrifft neun Feuerwehren.
- Aus Bedarfszuweisungsmittel werden für Feuerwehrhausneubauten bzw. Zubauten, Bootshausneubauten und den Ankauf von Einsatzfahrzeugen weiters 1.215.000 Euro bereitgestellt. Bei diesen Förderungen handelt es sich um Teilraten und Gesamtförderungen, die insgesamt 43 Ortsfeuerwehren betreffen.
Durch die Hochwassereinsätze waren aber nicht nur die Feuerwehren gefordert, auch den Gemeinden des Bezirks Güssing sind Kosten entstanden (z. B. für Sandsäcke, Sand, Bagger- und Transportstunden, Treibstoff etc.). Um diese Kosten abzufedern, erhalten die damals vom Hochwasser betroffenen 12 Gemeinden nun Förderungen in der Höhe von insgesamt rund 62.000 Euro.
„Ziel ist es, die Feuerwehr auch in Zukunft als wichtige Säule der burgenländischen Sicherheitsstruktur zu stärken. Die Förderung und Weiterentwicklung des Feuerwehrwesens ist eine Herzensangelegenheit für mich“, so Steindl abschließend, der selbst seit 1973 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr ist.









