Steindl: Jugendprojekte im Burgenland auch 2010 gesichert
Das Tätigkeitsfeld des Landesjugendreferates (LJR) ist breit gefächert und beinhaltet Jugendinformation, Partizipationsprojekte auf Landes- und Gemeindeebene, Förderung von kulturellen Aktivitäten sowie EU-weite Kooperationsprojekte. „Für 2010 konnte, trotz budgetär schwieriger Ausgangssituation, wieder ein umfangreicher Programmkatalog erstellt werden. Ein besonderes Anliegen sind mir Initiativen zur Jugendbeschäftigung und Informations- und Partizipationsprojekte“, sagt Jugendreferent LHStv. Franz Steindl.
Seitens des Landesjugendreferates versuchen wir auf diese Entwicklungen und auf Stimmungen der Jugendlichen zu reagieren und das Angebot dementsprechend auszurichten. „Wir waren bei der Erstellung des Programmkatalogs 2010 bestrebt, den Einstellungen, Wünschen und Bedürfnissen der Jugendlichen gerecht zu werden“, sagt Steindl. Neben Beteiligungsprojekten und Wettbewerben, die zum Mitmachen und Mitarbeiten anregen, stehen Jugendbeschäftigungsprojekte, Informations- und Präventionsprojekte im Mittelpunkt unserer Arbeit. Dank Sponsoren und des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend können wir auch 2010 alle geplanten Jugendprojekte im Burgenland umsetzen“, sagt Steindl.
Maßnahmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit
„Als Wirtschafts- und Jugendreferent begrüße ich jede Initiative, die hilft, Jugendliche in Beschäftigung zu bringen, denn einen Arbeitsplatz zu haben, ist für Jugendliche ein wichtiger Schritt zu einem selbst bestimmten Leben und verhindert die Gefahr des sozialen Abgleitens. Kooperation und Zusammenarbeit aller Verantwortungsträger ist daher ein Gebot der Stunde“, so Steindl.
„Die großen Aufgabengebiete sehe ich im Abbau von Informationsdefiziten und in der Unterstützung der Jugendlichen bei der Qualifizierung für den Einstieg ins Berufsleben. Jugendliche brauchen Orientierung im Ausbildungs- und Berufsdschungel“, so Steindl. Die Schulen sind hier in noch höherem Maße gefordert. Auch das AMS bietet Berufsvorbereitungs- und Berufsorientierungskurse an und auch seitens des LJR werden wir unsere Informationsschienen konsequent ausbauen“, so Steindl.
Wichtiger denn je ist die Aktion ´500 Start-Jobs ´ für junge Burgenländer. Gerade jetzt ist das Land gefordert, der Jugend des Landes zu helfen. „Daher lade ich den Regierungspartner erneut ein, den ´Pakt für die Jugend´ rasch umzusetzen und so die Jugendlichen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen“, sagt Steindl.
Die wachsenden Branchen in der Krise sind Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen. Das bgld. Hilfswerk sucht beispielsweise derzeit landesweit diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, PflegehelferInnen und Heimhilfen.
Jugend-Programm 2010
Bereits 2008 haben wir über das Landesjugendreferat das Projekt ´Habe die Lehre´ mit Besuchstouren und Logowettbewerb gestartet. „Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Reihe von Aktionen geben, um Werbung für die Lehre zu machen und aufzuzeigen, dass die Lehre eine gute Basis für berufliches Fortkommen ist.
Bereits Ende Feber zeichnen wir den Lehrling bzw. den Lehrherrn des Bezirkes in der Wirtschaftskammer in Eisenstadt im Rahmen einer Gala aus. „Mit dem neuen Wettbewerb wollen wir die Leistungen der heimischen Lehrlinge hervorheben und einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Initiativen werden wir darüber hinaus auch im Oktober anlässlich des Tages der Lehre setzen“, so Steindl.
Die Kunst- und Kulturschiene wie Bandwettbewerb, Redewettbewerb klassisch und in Ostsprachen, Jungmusikerehrung sowie der Jugendkulturpreis können Dank Sponsoren auch 2010 stattfinden.
Durch ansprechende Angebote und Neu-Investitionen in die Ausstattung sowie durch eine gezielte Informationsarbeit versuchen wir, die Auslastung im Landesjugendheim (Haus Burgenland) in Altenmarkt weiter zu erhöhen. Neben der 36. Bgld. Schiwoche, die am 6. Feber startet, werden auch die Schi- und Freizeitwoche in der Karwoche sowie die Spiel- und Sportwoche für Familien im Juli angeboten.
Die internationale Jugendbegegnung ´Eurocamp´ ist im August zum Thema ´Gerechtigkeit´ geplant. Jugendliche aus verschiedenen Nationen haben wieder die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, von einander zu lernen und damit Vorurteile abzubauen. Finanziert wird das Projekt zum Großteil von der EU.
Darüber hinaus setzen wir unsere Aufklärungs- und Präventionsprojekte fort. „Bei diversen Aktionswochen stehen die Themen Prävention, Jugendgesundheit, Sucht, Zivildienst oder Bundesheer sowie Jugend und EU im Mittelpunkt“, sagt Steindl. Auch die Landtagswahl 2010 wird selbstverständlich ein Thema sein.









