Roma-Morde sind Warnsignal gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Das Gedenken an die Roma-Morde vor 15 Jahren sei wichtig, um dieses schreckliche Ereignis vor dem Vergessen zu bewahren, sagt Landeshauptmann-Stv. Franz Steindl. Noch notwendiger sei es allerdings, aus den Morden die richtigen Schlüsse für Gegenwart und Zukunft zu ziehen.
„Das Attentat soll all jenen eine Warnung sein, die aus niedrigen politischen Motiven mit Fremdenfeindlichkeit spielen und – oft wider besseres Wissen – Ängste schüren und Unsicherheit verbreiten,“ so Steindl.
Bei allen Problemen, die es in Zusammenhang mit Migration und Integration gebe, dürfe die Humanität nicht auf dem Altar xenophoben Gedankengutes geopfert werden. In einer aufgeklärten demokratischen Gesellschaft müsse es zwar klare Spielregeln des Zusammenlebens geben, es dürfe aber kein Millimeter Raum für Rassismus vorhanden sein. Denn dieser sei die billigste Form der Menschenhatz.








